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Die, 03/07/2012 - 09:00
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Mit, 04/07/2012 - 09:30
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Don, 05/07/2012 - 20:00
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Donnerstag , 05. Juli 2012, 20.00 Uhr, Literaturhaus Rostock
Joachim Jahns „Erwin Strittmatter und die SS“
Lesung und Gespräch am Politischen Donnerstag

Anlässlich des 100. Geburtstages von Erwin Strittmatter am 14. August 2012

Moderation: Dr. Hella Ehlers (Universität Rostock)

Textkörper

Donnerstag , 05. Juli 2012, 20.00 Uhr, Literaturhaus Rostock
Joachim Jahns „Erwin Strittmatter und die SS“
Lesung und Gespräch am Politischen Donnerstag

Anlässlich des 100. Geburtstages von Erwin Strittmatter am 14. August 2012

Moderation: Dr. Hella Ehlers (Universität Rostock)

Das Buch mit dem Titel „Erwin Strittmatter und die SS“ und dem Rücktitel „Günter Grass und die Waffen-SS“, beinhaltet wichtige neue Erkenntnisse über Strittmatters Vergangenheit. Es beantwortet die Fragen: War Erwin Strittmatter in der SS und meldete sich Günter Grass freiwillig zur Waffen-SS? Dabei setzt sich der Autor Joachim Jahns auch mit Publikationen zur Militärbiografie des Volksschriftstellers Erwin Strittmatter („Der Wundertäter“, „Der Laden“) auseinander, die umstritten sind.

Joachim Jahns, geboren 1955 in Querfurt, veröffentlichte als Verleger des Dingsda-Verlages seit 1990 Bücher von Louise von François, Anneliese Probst, Sahra Wagenknecht, Lisl Urban, Gerhard Zwerenz, Rudolf Scholz, Hermann Größler, Reinhold Andert und Günter Behm-Blancke. Ab 2007 recherchierte er zur Geschichte des Warschauer Ghettos, um einer gerichtlichen Klage eines ehemaligen SS-Hauptsturmführers zu widerstehen. Durch seine umfangreichen Nachforschungen trug er dazu bei, dass es nicht zum Verbot der Autobiografie „Ein ganz gewöhnliches Leben“ von Lisl Urban kam.

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Institut für Germanistik/Universität Rostock, Soziale Bildung e.V. und Literaturhaus Rostock.

Joachim Jahns
Donnerstag, 05. Juli 2012, 20.00 Uhr
Ort: Literaturhaus Rostock im Peter-Weiss Haus
Eintritt frei

Weitere Informationen / Kontakt:
Literaturhaus Rostock, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock, Tel.: 0381-4925581
info@literaturhaus-rostock.de, www.literaturhaus-rostock.de

Don, 05/07/2012 - 20:00
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Das Buch mit dem Titel „Erwin Strittmatter und die SS“ und dem Rücktitel „Günter Grass und die Waffen-SS“, beinhaltet wichtige neue Erkenntnisse über Strittmatters Vergangenheit. Es beantwortet die Fragen: War Erwin Strittmatter in der SS und meldete sich Günter Grass freiwillig zur Waffen-SS? Dabei setzt sich der Autor Joachim Jahns auch mit Publikationen zur Militärbiografie des Volksschriftstellers Erwin Strittmatter („Der Wundertäter“, „Der Laden“) auseinander, die umstritten sind.

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Das Buch mit dem Titel „Erwin Strittmatter und die SS“ und dem Rücktitel „Günter Grass und die Waffen-SS“, beinhaltet wichtige neue Erkenntnisse über Strittmatters Vergangenheit. Es beantwortet die Fragen: War Erwin Strittmatter in der SS und meldete sich Günter Grass freiwillig zur Waffen-SS? Dabei setzt sich der Autor Joachim Jahns auch mit Publikationen zur Militärbiografie des Volksschriftstellers Erwin Strittmatter („Der Wundertäter“, „Der Laden“) auseinander, die umstritten sind.

Joachim Jahns, geboren 1955 in Querfurt, veröffentlichte als Verleger des Dingsda-Verlages seit 1990 Bücher von Louise von François, Anneliese Probst, Sahra Wagenknecht, Lisl Urban, Gerhard Zwerenz, Rudolf Scholz, Hermann Größler, Reinhold Andert und Günter Behm-Blancke. Ab 2007 recherchierte er zur Geschichte des Warschauer Ghettos, um einer gerichtlichen Klage eines ehemaligen SS-Hauptsturmführers zu widerstehen. Durch seine umfangreichen Nachforschungen trug er dazu bei, dass es nicht zum Verbot der Autobiografie „Ein ganz gewöhnliches Leben“ von Lisl Urban kam.

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Institut für Germanistik/Universität Rostock, Literaturhaus Rostock und Soziale Bildung e.V.

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Don, 12/07/2012 - 20:00
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Vom Pöbel zum Proletariat
Der Kampf gegen die Lohnarbeit als Ursprung der Arbeiterbewegung
Ralf Hoffrogge

Angesichts des aktuellen Gegensatzes von Massenarbeitslosigkeit für die einen und gesteigerter Arbeitshetze für andere spielen Forderungen nach Grundeinkommen und radikaler Arbeitszeitverkürzung derzeit eine große Rolle. Arbeit und Existenz sollen entkoppelt werden, ein würdiges Leben auch ohne Lohnarbeit möglich sein. Statt des alten Kampfes der Arbeiterbewegung für bessere Löhne wird ein "Kampf gegen die Arbeitsgesellschaft" gefordert.

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Vom Pöbel zum Proletariat
Der Kampf gegen die Lohnarbeit als Ursprung der Arbeiterbewegung
Ralf Hoffrogge

Angesichts des aktuellen Gegensatzes von Massenarbeitslosigkeit für die einen und gesteigerter Arbeitshetze für andere spielen Forderungen nach Grundeinkommen und radikaler Arbeitszeitverkürzung derzeit eine große Rolle. Arbeit und Existenz sollen entkoppelt werden, ein würdiges Leben auch ohne Lohnarbeit möglich sein. Statt des alten Kampfes der Arbeiterbewegung für bessere Löhne wird ein "Kampf gegen die Arbeitsgesellschaft" gefordert.

Dieser Kampf ist kein neues Phänomen: bereits Anfang des 19. Jahrhunderts und auch schon vorher widersetzten sich radikale Handwerker, städtische Unterschichten und Tagelöhner dem aufkommenden Zwang zur Lohnarbeit. Feste Arbeitszeiten, Fabrikdisziplin und fremdbestimmte Arbeitsprozesse waren Phänomene, die in längeren Kämpfen mit Zwang durchgesetzt werden mussten. Erst nach einer Generation wurde die Lohnarbeit zur unhinterfragten Realität - und das Schimpfwort "Arbeiter" wandelte sich zu einer positiven Protest-Identität, die sich in der Revolution von 1848 zum ersten Mal entfaltete.

Der Workshop beginnt mit einem Impulsreferat zu historischen Kämpfen gegen die Einführung der Lohnarbeit und stellt dann die Frage, inwieweit diese Erfahrungen in der heutigen Krise der Arbeitsgesellschaft relevant sind.

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Sam, 14/07/2012 - 10:00
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Rostock neu erfinden, umstülpen, transformieren. Wie gestalten Menschen die Stadt in der sie leben?

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Rostock neu erfinden, umstülpen, transformieren. Wie gestalten Menschen die Stadt in der sie leben?

Die Stadt ist ein Raum, in dem heute weltweit die meisten Menschen leben. Aber nicht alle Menschen, die dort leben gestalten diesen Raum. Die meisten Stadtmenschen müssen sich mit dem, was da gestaltet ist und wird, arrangieren. Und doch nehmen alle Menschen Einfluß auf ihre Stadt und gestalten diese auf ihre Weise, mehr und weniger. Was passiert da in den Städten? Wer hat die größte Gestaltungsmacht und warum? Wie können wir mitgestalten und uns die Stadt zu eigen machen? Diesen Fragen wollen wir heute nachgehen! Transform Rostock!

detaillierter Ablaufplan:

10.00 Foodtalk: Info- und Vernetzungsbrunch

Am Anfang des Transformtages steht ein Brunch: Gelegenheit, mit Rostocker Initiativen ins Gespräch zu kommen, Initiativen, die Stück für Stück und alle auf ihre Weise, jetzt schon (und teilweise seit langem) dabei sind, die Stadt wieder zu einer Stadt der Menschen zu machen. Rostocker Initiativen stellen sich vor und auf einer großen Karte soll der Prozess der Stadtaneignung deutlich werden, indem Aktionspunkte und Orte/Kontakte der Initiativen veranschaulicht werden. Daneben wird es bei bio-veganem Essen reichlich Gelegenheit für Vernetzung geben.

12.00 Über urbane und posturbane Lebensweisen in der Stadt nach der Stadt: Gentrifizierung, Creative Cities, Sicherheitspolitik, Globale Dörfer, Riesenmaschinen, Metropolregionen Brachen.

Statistisch leben über fünfzig Prozent der Weltbevölkerung in städtischen Regionen: Die Städte werden immer größer, verwachsen zum Teil zu riesigen, unüberschaubaren Zonen, die gleichzeitig merkwürdig unsichtbar bleiben (das mutmaßlich größte urbane Siedlungsgebiet ist Chongqing in China). Es gibt aber auch den gegenteiligen Befund der schrumpfenden Stadt: ganze Viertel zerfallen, der urbane Raum verödet. Konterkariert wird dies von den zahlreichen Illusionen, Repräsentationen und dem Spektakel der Stadt, die in Planungsbüros, im Kino, im Fernsehen, im Tourismus etc. permanent generiert und verdichtet werden. Solche Vorstellungen von dem, was Stadt ist und was sie sein soll, changieren zwischen Urbanität als architektonische Form und Urbanismus als Lebensweise, in denen sich gleichermaßen die Struktur der kapitalistischen Gesellschaft fortschreibt. Das macht sich auch in der Kritik der Stadt bemerkbar: in neueren politischen Auseinandersetzungen um urbane Räume geht es vor allem um Besitzstandswahrung, Verteidigung stadtkultureller Hegemonie und Rettung von lieb gewonnener Altbau-Architektur. Mithin geht es nicht mehr um eine radikale und fundamentale Kritik der Stadt, um eine Utopie der Gegenstadt, um den Umbau der Gesellschaft. Taugen Begriffe von Urbanität und Stadt überhaupt noch für eine politische oder auch antipolitische Praxis?

14.00 Utopisches Rostock
Wir denken Rostock, wie wir es lieben könnten. Eine Stadt für die Menschen. Wie könnte das aussehen, wenn alles nach unseren Wünschen ginge? Wie sähen die Straßen aus, wie der Verkehr, wie gestaltet sich Schule, was ist im Rathaus los, was passiert im Theater? Wie leben die Menschen in was für Häusern? Wo treffen Sie sich? Was tun Sie miteinander? Wie gestalteten wir Arbeiten, Lernen, Leben und Lieben, wenn wir die Freiheit dazu hätten? Wir verfolgen die utopischen Visionen und malen uns diese aus. Wie sieht unsere Stadt der Zukunft aus? Und natürlich auch: Was können wir jetzt schon tun, um etwas davon zu bekommen? Workshop mit Fortsetzung im Open Space

16.00 Lokaler Aktivismus inside: Strahlende Zukunft?
Auch die Gegenwart strahlt bereits. Allerdings nicht im Sinne gedeihlicher Stadt- und Landesentwicklung. Im Gegenteil, die wirtschaftlichen und infrastrukturellen Schwächen des Landes scheinen dazu einzuladen, hier Atommüll abzukippen und über die Häfen atomares Material zu verschiffen. Zusammen mit der hiesigen hohen Militärdichte in MV und Rostock entsteht eine explosive Mischung, die ganz von selbst an das Hand-in-Hand-Gehen von ziviler und militärischer Nutzung der Atomenergie denken lässt und darüber hinaus den Blick weitet auf die Atomwaffen, die in der Bundesrepublik lagern, und die atomare Erstschlagsstrategie der NATO. Was lokale Bündnisse darüber denken und tun und wo sie Möglichkeiten sehen, aktiv zu werden, könnt ihr auf diesem Workshop erfahren und mitdiskutieren.

18.00 Volxküche: mobkitchen kocht für uns :-))

19.30 Alles für alle, aber wann denn endlich? - Gemeinsamer Rück- und Ausblick mit Vernetzung

Wir haben heute die Stadt und wie die Menschen, die in ihr leben, diese gestalten können, zum Thema gemacht. Was haben wir erfahren? Haben wir neue Ideen gehört? Haben wir Lust bekommen, etwas zu beginnen? Haben wir Menschen getroffen, mit denen wir in Verbindung bleiben möchten? Oder überlegen wir, ob wir ein neues Projekt starten wollen? - Kurz: Wir gucken zusammen, was war und wie es weiter geht. Moderierte interaktive Veranstaltung mit vielseitigen Arbeitsformen mit allen Menschen, die da sind.

Den ganzen Tag:
- Alle Freiräume im Peter Weiss Haus nutzen für was Du willst. Mach's einfach!
- Gruppen Initiativen: kommt auch spontan und stellt euch vor oder macht was ;-)

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Mit, 18/07/2012 - 17:45
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"Talkrunde mit für M-V zuständigen Europapolitikern"

Zu Gast sind:
Helmut Scholz, Vereinigte Europäische Linke / Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)
Britta Reimers, Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE)
Werner Kuhn, Fraktion der Europäische Volkspartei (EVP - Christdemokraten)

Moderation: Falk Schlegel, Radio LOHRO

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"Talkrunde mit für M-V zuständigen Europapolitikern"

Zu Gast sind:
Helmut Scholz, Vereinigte Europäische Linke / Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)
Britta Reimers, Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE)
Werner Kuhn, Fraktion der Europäische Volkspartei (EVP - Christdemokraten)

Moderation: Falk Schlegel, Radio LOHRO

In der Europäischen Union wird aufgrund der großen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen immer stärker der Ruf nach gemeinsamen Strategien laut. So auch der Ruf nach gemeinsamen Handels- und Rohstoffstrategien um Europa wirtschaftlich „zukunftsfähig“ zu machen. Themen, die nicht nur Nationalstaaten beeinflussen, sondern auch im täglichen Leben der Rostocker Bürger spürbar sind. Eine große Rolle spielen dabei die Stichworte Werte- und / oder Interessengeleitet. Deshalb würden wir gerne über Ziele, Werte, Interessen und die realen Auswirkungen der europäischen Handels- und Außenwirtschaftspolitik debattieren.

Zentrale Fragen sind dabei: Welche Werte und Interessen leiten unsere Handelspolitik? Welche konkreten Auswirkungen hat unsere Politik auf die Wirtschaft anderer Länder und die Umwelt? In wie weit sind wir in Mecklenburg-Vorpommern an diesen Prozessen beteiligt? Wie können wir über unsere EU Parlamentsabgeordneten Einfluss auf diese Politiken nehmen? Wie kann das Verhältnis zu wirtschaftlich schwächeren Handelspartnern ohne deren Ausbeutung gestaltet werden?

Auch eure Sicht der Dinge ist sehr wichtig für die Diskussion. Deshalb wollen wir keine reine Studiorunde, sondern diese öffentliche Veranstaltung vor Publikum im Peter Weiss Haus. Also beteiligt euch an unserer Talkrunde.

mehr Infos zur Veranstaltung im Anhang.

mehr Infos zur GlobalLokal-Redaktion hier:
http://www.lohro.de/programm/sendungen/globallokal

Radio LOHRO ist ein nicht-kommerzieller lokaler Radiosender in und für Rostock. Als gemeinnütziges Bürger- und Alternativmedium ein Mitmachradio und zugleich Projekt der Medien- und Jugendarbeit.

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Don, 19/07/2012 - 20:00
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Don, 26/07/2012 - 20:00
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Politischer Donnerstag zum Antimilitaristischen Camp 2012

ab 19:30 Uhr vegane Volxküche

Um in Afgahnistan die Interessen westeuropäisch-amerikanischer Eliten durchzusetzen, reicht es heute nicht mehr aus, Brunnenbauer mit Knarren dort hin zu schicken, mit dem Befehl, dann schießt mal schön ...

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Politischer Donnerstag zum Antimilitaristischen Camp 2012

ab 19:30 Uhr vegane Volxküche

Um in Afgahnistan die Interessen westeuropäisch-amerikanischer Eliten durchzusetzen, reicht es heute nicht mehr aus, Brunnenbauer mit Knarren dort hin zu schicken, mit dem Befehl, dann schießt mal schön ...
Moderne Kriegsführung ist eine logistische Herausforderung. Die Logistik des Afghanistankrieges wird zum größten Teil von den auf dem Husumer Husumer Fliegerhorst stationierten Soldaten organisiert. Den letzten Schliff fürs Totschießen erhalten die Nato-Truppen dann auf dem modernsten europäischen Truppenübungszentrum in der Colbitz-Letzlinger Heide bei Magdeburg. Dort wird unter nahezu echt wirkenden Einsatzsimulationen in extra dafür gebauten kosovarischen und afghanischen Dörfern Krieg geübt. Aber es geht dort auch um mehr. Mit dem für dieses Jahr anvisierten 80 Mio. € teuren Neubau einer Stadt mit U-Bahnstationen, Bürokomplexen, Slums und Wohnvierteln, einer Stadt, wie sie laut Kommandant „in jedem Teil der Welt stehen kann“, soll ein Übungsareal geschaffen werden für zukünftige Kämpfe von Nato-Truppen nicht nur gegen andere Armeen, sondern auch gegen Aufstände der Zivilbevölkerung, wie sie angesichts der Krise weltweit zu erwarten sind.

Auf dem Poldo wird es hauptsächlich um dieses Gefechtsübungszentrum und die dort im Kern zu erprobende neue Nato-Strategie der asymmetrischen Kriegführung (Militär gegen Zivilisten) gehen. Und natürlich um die beiden Camps. Wir wollen Sand im Kriegsgetriebe sein mit Diskussions- und Aktionscamps vom 9. bis 12.8. gegen den Fliegerhorst in Husum und vom 12. bis 17.9. am Rande des GÜZ in der Colbitz-Letzlinger Heide. Krieg beginnt hier und Krieg kann hier gestoppt werden.

- gegen das Gefechtsübungszentrum in der Altmark
- gegen den Fliegerhorst in Husum

mehr Infos unter:
www.WarStartsHereCamp.org und www.militarismus-jetzt-stoppen.de.vu
in Kooperation mit dem Rostocker Friedensbündnis und der Warstartshere-Campvorbereitung

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