Denkmal
"Das Peter-Weiss-Haus ist ein hervorragendes Beispiel, wie historische Bausubstanz für ein neues Konzept optimal benutzt werden kann. Eine intensive Beschäftigung der Beteiligten mit der vorhandenen Substanz führte zu einem denkmalpflegerisch idealen Ergebnis: Das geschichtsträchtige Haus bleibt in seiner überkommenen Gestalt erhalten, die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Bauteile werden dabei anschaulich von der langen Geschichte des Hauses erzählen können. | So kündet der Turm von dem Ursprungsbau von 1864, der Ausflugsgaststätte 'Steinbecks Keller'. Diese lag damals noch außerhalb der Stadt und vom Turm bot sich ein weiter Blick bis auf die Warnow und die Stadtsilhouette. Die in der Gründerzeit schnell wachsende Kröpeliner- Tor-Vorstadt liess den Bedarf an Geselligkeit und Gastronomie wachsen. Daraufhin wurde 1882 von Ludwig Möckel, dem Erbauer des Ständehauses, ein repräsentativer Saal angebaut. Das nach dem neuen Eigentümer, der benachbarten Brauerei, nun Mahn & Ohlerichs Keller benannte Etablissement wurde zu einer gesellschaftlich wichtigen Adresse mit zahlreichen geselligen Veranstaltungen. Umfangreiche Neubauvorhaben in der Brauerei in den 30er Jahren führten auch zur Neugestaltung der gastronomischen und kulturellen Räume. Der Rostocker Architekt Walther Butzek plante die geschickt angepassten Ergänzungen. Bei den Luftangriffen des II. Weltkrieges flüchteten die Einwohner der umliegenden Straßen in den tief gelegenen Bierkeller. Während die Innenstadt von Rostock stark zerstört wurde, erhielt das Gebäude selbst keinen Bombentreffer. | Ab 1950 wurde es Haus der Freundschaft, der Freundschaft zur Sowjetunion. Von der 1977 durchgeführten Renovierung haben sich noch zahlreiche Ausstattungsstücke erhalten, wie die große farbige Karte der damaligen Sowjetunion. In dieser Zeit wurden jedoch nicht nur Agitation und Propaganda betrieben, sondern auch zahlreiche kulturelle und kulinarische Veranstaltungen durchgeführt. Nach der Wende erhielt die Brauerei das Gebäude zurück und sorgte für dessen Erhalt und ermöglichte eine kulturelle Zwischennutzung. Geduldig wurde nach einer überzeugenden Gesamtlösung gesucht. Und die ist nun gefunden worden. | Der Verein Peter-Weiss-Haus macht aus dem Haus das, was es in seinen besten Zeiten war: Ein Haus der Lebensfreude mit umfangreichen Angeboten an Bildung und Kultur, Essen und Trinken. Ein lebendiges Denkmal, offen für alle."
Peter Writschan, Grusswort
(Amt für Kultur und Denkmalpflege Rostock)
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Die Förderung des Denkmalschutzes gehört zu den gemeinnützigen Satzungszwecken des Hausvereins.
Fortlaufende Projekte im Bereich Denkmalpflege:
150 Jahre MOK
Text / Link in Bearbeitung
120 Jahre Möckelsaal
Wiederherstellung und Umbau des Möckelsaals im Peter-Weiss-Haus
Text / Link in Bearbeitung
Jugendbauhütte Stralsund-Szczecin
Einsatzstelle der JBH mit zwei Teilnehmerinnen ijgd/BFD
Text / Link in Bearbeitung
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Mit einem kleinen monatlichen Beitrag für einen begrenzten Zeitraum können Sie ein freies und unabhängiges Bildungs- und Kulturhaus in Tradition und Zukunft mitgestalten. Unterstützen Sie die laufende Instandsetzung des Baudenkmals in der aktuellen Kampagne: Leih- und Schenkgemeinschaften Nr. 7 & 8 für das PWH/HdF ...
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Wir werden das Haus auch im September 2012 für den Tag des offenen Denkmals öffnen - bereits zum 4 mal in Folge. Kommen Sie uns in der Doberaner Straße besuchen.
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Sie können die Gemeinwesenarbeit des Hauses und seine denkmalgerechte Instandsetzung auch durch Ihre einmalige Spende als Privatperson oder Unternehmen unterstützen. Bitte kontaktieren Sie uns dazu über die Angaben im Bereich Kontakt & Impressum ...
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Sie haben Anregungen oder Kritik ..? Sie freuen sich, dass das Haus kulturell genutzt wird und nicht verkommen muss, wie die ehemalige Malzfabrik ("Anker") gegenüber..? Schreiben Sie uns einige Zeilen! Bitte kontaktieren Sie uns im Bereich Kontakt & Impressum ...
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